Allgemeines
Das Akkordeon, 1829 zum
ersten Mal erwähnt, ist ein traditionsreiches und vielseitiges Instrument.
Bei uns meist nur als typisches
Volksmusikinstrument verkannt erstreckt sich sein Einsatzgebiet von
Unterhaltungs- bis zu Ernster Musik. Argentinische Tangos, französische
Musettes, Klezmermusik, Werke aus Renaissance und Barock, zeitgenössische Musik
– die bestehende Literatur beweist die Vielseitigkeit.
Es wird in verschiedene
Bauarten hergestellt. Ich unterrichte chromatisches Akkordeon mit Klaviatur auf
der (rechten) Diskantseite.
In der linken Hand ist das
Erlernen zweier grundlegenden Bass-Systeme möglich:
Beim sog. Standardbass sind
die Töne in Quinten übereinander angeordnet, daneben befinden sich
entsprechende Dur-, Moll-, Sept- und verminderte- Septakkorde.
Im Gegensatz dazu verfügt
der Melodiebass (auch Manual-III) über Einzeltöne, die chromatisch angeordnet
sind. Dadurch ergibt sich ein Tonumfang von bis zu fünf Oktaven und
ermöglicht das tonhöhenrichtige
Melodiespiel. Der Melodiebass (drei bis vier Reihen) ist entweder dem
Standardbass nachgelagert, oder kann alternativ (durch Umschalten der hinteren
vier Reihen des Standardbasses (sog. Converter)) auf denselben Knöpfen gespielt
werden.
Des Weiteren gibt es auch
Modelle, die links nur mit Einzeltönen ausgestattet sind.
Bei der Anschaffung des
Instrumentes ist allerdings nicht nur entscheidend, welches Bass-System gelernt
werden soll, auch Qualität und Größe sind wichtige Faktoren.
Ich bin gerne beim Kauf
(auch gebrauchter Instrumente) behilflich, bzw. verweise Sie an entsprechende
Fachgeschäfte.
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